Vergangene Woche fand in Straßwalchen eine realitätsnahe und hochkarätige Gefahrgutschulung statt. Dank der ÖBB stand den Einsatzkräften der Übungskesselwagen im Gleisbereich zur Verfügung. Eine hervorragende Möglichkeit, um das Verhalten bei flüssigen Gefahrgutaustritten unter realen Bedingungen zu trainieren.
Theorie & Sicherheit im Gleisbereich
Zu Beginn der Ausbildung stand die Sicherheit an oberster Stelle. Ein Mitarbeiter der ÖBB unterwies die Mannschaft umfassend über die Gefahren im Gleisbereich. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der korrekten Erdung der Oberleitungen im Ernstfall, um ein absolut sicheres Arbeiten der Einsatzkräfte zu gewährleisten.
Nach der Sicherheitsunterweisung starteten die Trupps direkt in das Übungsszenario. Die Übungsziele waren vielseitig und anspruchsvoll:
Menschenrettung: Schnelle und sichere Rettung verunglückter Personen aus dem Gefahrenbereich.
Not-Dekontamination: Aufbau und Betrieb eines Not-Deko-Platzes zur Erstversorgung der Einsatzkräfte.
Abdichten unter Schutzstufe 3 (Schutzanzug): Stoppen eines simulierten Flüssigkeitsaustritts am Kesselwagen unter schwerem Chemiekalienschutzanzug.
Ein weiterer entscheidender Schwerpunkt der Übung lag auf der Führung und Koordination. Die Führungskräfte mussten die verschiedenen Stationen parallel koordinieren, die Funklogistik meistern und den Überblick im komplexen Einsatzszenario behalten.
Ein herzliches Dankeschön!
Ein großer Dank gilt der ÖBB für die Bereitstellung des Übungswagens und die fachliche Unterstützung vor Ort.
Ein besonderer Dank geht außerdem an unseren Bezirksgefahrgutbeauftragten OVI Christian Vitzthum für die hervorragende Organisation dieser lehrreichen Ausbildung!








