Herbstübung

Beitrag verfasst von: Stefan Bacher

Am gestrigen Tag absolvierte die Freiwillige Feuerwehr Seekirchen ihre traditionelle Herbstübung im Rahmen einer umfassenden Alarmübung. Insgesamt 90 Feuerwehrkräfte standen vor der Aufgabe, zwei anspruchsvolle Übungsszenarien zeitgleich abzuarbeiten.
Szenario 1: Brandeinsatz und Wasserförderung Als erstes Szenario wurde ein Brand in einer Werkstätte mit mehreren vermissten Personen angenommen. Während sich mehrere Atemschutztrupps umgehend zur Menschenrettung und Brandbekämpfung im Innenangriff ausrüsteten, bauten die Löschzüge eine 700 Meter lange Relaisleitung zur Wasserversorgung aus der Fischach auf. Zur Überbrückung diente das Wechselladefahrzeug mit seinem 7.000-Liter-Wassertank als Puffer. Ein besonderes Highlight war der Einsatz einer mobilen Saugstelle, die durch drei örtliche Landwirte mittels Güllefässern im Pendelverkehr kontinuierlich mit Wasser versorgt wurde. Neben der Brandbekämpfung lag das Hauptaugenmerk auf der strukturierten Führungskommunikation.
Szenario 2: Technische Hilfeleistung Im zweiten Szenario stand die technische Hilfeleistung im Fokus. Die Besatzungen des Rüstlöschfahrzeugs Seekirchen sowie des Löschfahrzeugs Wirthenstätten mussten drei komplexe Rettungsaufgaben bewältigen: die Befreiung einer zwischen Baumstämmen eingeklemmten Person, die Rettung einer abgestürzten Person sowie die Bergung einer festsitzenden Person aus der Höhe. Hierfür wurde die Einsatzstelle in drei Abschnitte gegliedert. Höchste Priorität hatten dabei die Sicherheit der Einsatzkräfte und eine lückenlose Absprache zwischen den Trupps.
Erfolgreicher Abschluss Alle Übungsziele konnten innerhalb kürzester Zeit zügig und sicher abgearbeitet werden. Nach einer anschließenden Einsatznachbesprechung der Führungskräfte klang der Übungstag bei einer gemeinsamen Jause aus. Die Feuerwehr Seekirchen bedankt sich herzlich für die Verpflegung und die gute Zusammenarbeit!