Am heutigen Tag stand für die Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Seekirchen wieder eine der wichtigsten Pflichtübungen des Jahres an: der Österreichische Feuerwehr-Atemschutz-Test (ÖFAST).
Fitness als Lebensversicherung
Um im Ernstfall – etwa bei Brandeinsätzen in verrauchten Gebäuden sicher und effektiv helfen zu können, ist eine überdurchschnittliche körperliche Fitness unerlässlich. Deshalb muss jeder Geräteträger diesen standardisierten Belastungstest einmal pro Jahr absolvieren, um die aktive Atemschutztauglichkeit aufrechterhalten zu dürfen.
5 Stationen gegen die Zeit
Der Test verlangt den Kameradinnen und Kameraden in voller Montur (inklusive angeschlossenem Pressluftatmer) einiges ab. Innerhalb fest vorgegebener Zeitfenster müssen fünf Stationen bewältigt werden:
- Station 1: Gehen ohne und mit zwei Kanistern (je 20 kg) 300m.
- Station 2: Treppensteigen (ca. 180 Stufen).
- Station 3: Tragen von 40 Kg auf einer länge von 100m.
- Station 4: Unterkriechen und Übersteigen von Hindernissen.
- Station 5: Aufrollen eines C-Schlauches.
Fazit
Der ÖFAST ist mehr als nur eine Formalität. Er gibt den Einsatzkräften die Gewissheit, dass sie den extremen Belastungen eines Atemschutzeinsatzes gewachsen sind. Wir freuen uns, dass unsere Geräteträger ihre Fitness erneut unter Beweis gestellt haben und somit weiterhin voll einsatzbereit für die Sicherheit der Seekirchner Bevölkerung sind.






